Tosca Sawatzki-Marschall ist neue Vorsitzende der CDU Trappenkamp

Weibliche Doppelspitze im CDU Ortsverband Trappenkamp

Tosca Sawatzki-Marschall (links), Ole Plambeck MdL und Mandy Jaouadi

Trappenkamp. Auf ihrer außerordentlichen Jahreshauptversammlung wählten die Trappenkamper Christdemokraten im Sportlerheim Tosca Sawatzki-Marschall (48) mit 7 Ja-Stimmen und einer Nein-Stimme zur neuen Vorsitzenden. Mandy Jaouadi (48) erhielt bei der Wahl zur stellvertretenden Vorsitzenden 6 Ja-Stimmen, 1 Nein-Stimme und eine Enthaltung. Die Neuwahlen waren durch den Rücktritt der vorherigen Vorsitzenden Ute Böse notwendig geworden.

Vorrangiges Ziel der Trappenkamper Christdemokraten ist es, zur nächsten Kommunalwahl mit einem kompetenten Team anzutreten und zukünftig in ihrem Ort die Politik mitzugestalten und für eine größere Meinungsvielfalt sorgen. Darum ist der Vorstand über den Eintritt von 4 Neumitgliedern in den letzten Wochen sehr erfreut. Aktuell gibt es nur die SPD in der Gemeindevertretung. Das will die weibliche Doppelspitze der CDU ändern.

Der CDU Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Ole Plambeck leitete die Wahl und versprach die Unterstützung des CDU Kreisverbandes für die geplanten Aktivitäten und bei den Formalitäten und Fristen zur Wahl.

Der CDU Ortsverband Trappenkamp hat aktuell 18 Mitglieder und wirbt aktiv bei den Trappenkampern um weitere Gleichgesinnte als Kandidaten für die Kommunalwahl. Interessierte können sich bei der neuen Vorsitzenden Tosca Sawatzki-Marschall telefonisch (0162/9670552) oder per Mail unter toscamarschall@yahoo.de melden.

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Aktuelle Infos zur Kommunalpolitik von Ole Plambeck MdL

Brief des LPV-Landesvorsitzenden Ole-Christopher Plambeck MdL

Liebe Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker,

unsere Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack hat in der letzten Woche den Gesetzentwurf zur Änderung kommunalrechtlicher Vorschriften erläutert. Ich möchte Ihnen diese Änderungen für unsere Kommunen kurz näherbringen.

Bei den Änderungen geht es um zwei Punkte:

1) Bürgerbeteiligung in den Kommunen

Wir stärken die kommunale Selbstverwaltung. Insbesondere Beschlüsse, die mit breiter Mehrheit vor Ort beschlossen worden sind, werden nicht mehr Gegenstand von Bürgerbegehren werden können. Das betrifft z.B. Bauleitplanungen, deren Aufstellungsbeschlüsse mit einer Zweidrittelmehrheit in der Kommunalvertretung getragen werden. Das beschleunigt die Vorhaben vor Ort.

Zusätzlich werden die Quoren angehoben und eine Frist für Bürgerbegehren von drei Monaten eingeführt, die sich gegen Beschlüsse der Kommunalvertretungen wenden.

Bei diesem Vorhaben steht das Land Schleswig-Holstein nicht allein, sondern ist auf der Linie der Mehrheit der anderen Bundesländer, die Bürgerbeteiligung ähnlich ausgestaltet haben.

2) Fraktionsstärke in Städten und Kreisen ab 25.000 Einwohnerinnen und Einwohnern

Diese großen Kommunen sollen die Möglichkeit bekommen, die Mindestgröße der Fraktionen von zwei auf drei anzuheben. Damit kommt das Land einer Forderung der Kommunen nach, die dieses schon seit Langem fordern. Auslöser war insbesondere der Unmut darüber, dass sich die Sitzungen in den Kommunalvertretungen durch Anträge und Redebeiträge so sehr in die Länge zogen, dass Mandatsträgerinnen und Mandatsträger dieses für eine große Belastung ihrer Freizeit angesehen haben.

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Henstedt-Ulzburger Wirtschaft besuchte Plambeck im Landtag

Henstedt-Ulzburg/Kiel – Auf Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten für den Wahlkreis Segeberg-West Ole Plambeck besuchte der Wirtschaftsverein HHG e.V. (Handel, Handwerk & Gewerbe in Henstedt-Ulzburg) den Landtag in Kiel.

Dabei wurden die Mitglieder des HHG e.V. durch Ole Plambeck persönlich durch das Landeshaus geführt. Sie konnten auf den Stühlen der Abgeordneten im Plenarsaal des Landtages Platz nehmen. Plambeck erklärte dabei die Abläufe und Arbeit des schleswig-holsteinischen Landtages und wie Anträge oder Gesetze von der ersten Idee bis zur endgültigen Beschlussfassung entstehen.

Die Henstedt-Ulzburger Unternehmerinnen und Unternehmer hatten natürlich auch Themen mitgebracht. Im Fraktionssitzungssaal der CDU-Fraktion nahm sich Plambeck viel Zeit, um die Themen mit den Mitgliedern des HHG e.V. zu besprechen. Dabei ging es vornehmlich um Infrastruktur und die Anbindung an den ÖPNV. Insbesondere die Auszubildenden haben es schwer von Henstedt-Ulzburg die Berufsschule in Bad Segeberg zu erreichen. Da wünschen sich die Betriebe eine bessere Taktung. Die explodierenden Energiepreise machen den Betrieben auch große Sorgen. Hier wünschen sie sich vor allem eine schnelle Lösung. Ebenso sprachen die Betriebe die zunehmende Bürokratie an. Die Behörden müssten sich untereinander besser abstimmen, so kann doppelte Arbeit auch für die Betriebe gespart werden, waren sich die Beteiligten einig. Aber auch persönliche Fragen wurden an den Landtagsabgeordneten gestellt. Nach dem Besuch im Landtag und einem Fischbrötchenessen ließ der HHG e.V. den Tag mit einer Fördefahrt ausklingen.

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