JU kämpft für den Erhalt der Gymnasien und Regionalschulen

Aktionstag an Schulen

Ole Plambeck

Die Landtagswahl am 6. Mai ist nach Einschätzung der Jungen Union Segeberg eine Richtungswahl über die Zukunft der Schullandschaft in Schleswig-Holstein. Landesweit hat die JU daher am gestrigen Montag insgesamt 40 000 Flugblätter mit Informationen zu den bildungspolitischen Forderungen der Opposition. Im Kreis Segeberg hat die JU an insgesamt fünf Gymnasien Flyer verteilt. Weitere Verteilaktionen folgen am Dienstag und Mittwoch.

„Wir wollen den Schülern die Augen dafür öffnen, dass sich SPD und Grüne für eine Abschaffung der Gymnasien und Regionalschulen einsetzen. Wenn man auf die Forderungen der Sozialdemokraten schaut, müssten nach den derzeit geltenden Mindestgrößen außerdem allein 66 Schulen geschlossen oder umgewandelt werden. Wir setzen uns dafür ein, dass die Politik die Schulen endlich in Ruhe ihre Arbeit machen lässt, anstatt schon wieder über Strukturen zu streiten. Nur so kann die Qualität von Bildung auf Dauer verbessert werden“, meint der Kreisvorsitzende Ole Plambeck.

Auch Jan Richter, Schüler am Alstergymnasium in Henstedt-Ulzburg, wünscht sich endlich Ruhe im Bildungssystem: „Die SPD fordert in ihrem Wahlprogramm die Abschaffung der Wahlfreiheit zwischen G8 und G9. Dabei kann doch die jeweilige Schule am Besten selbst beurteilen, welches Modell vor Ort am meisten Sinn macht. Die Wahlfreiheit wurde ja auch gerade erst eingeführt – ein Zwang durch die Politik hätte nur wieder Chaos zur Folge.“


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